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Theodore
title: It Is But It´s Not
release: 22. Juli 2016
label: United We Fly Music Productions/Proper
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"It Is But It's Not"

Als der heranwachsende Theodore vor der Entscheidung stand, welchen Weg er einschlagen würde, galten seine Interessen der Musik und der Astrophysik. Zu unserem Glück verlor die Wissenschaft und mit 23 ist der griechische Multi-Instrumentalist nun bereit, sein Talent mit dem betörenden It Is But It's Not unter Beweis zu stellen

Dieses avantgardistische Album verbindet ausdrucksstarken Rock mit Ambient-Pop zu einem mitreißenden Effekt. Eine einmalige Kombination aus Einflüssen, von Pink Floyd und Radiohead bis zu Theodores Unterricht in Klavier und traditioneller griechischer Volksmusik, macht ihn zu einem der vielversprechendsten und einzigartigsten Künstler des Jahres 2016. Und zudem hat ihn seine Laufbahn bereits von der Abbey Road bis zum Zeustempel geführt.  

Jeder, der den hochbegabten Athener schon live mit seiner Band auf der Bühne gesehen hat, versteht, warum ihre Shows in der Mundpropaganda als hoch begehrte Events gehandelt werden. So konnte sich Theodore einen beneidenswerten Ruf schaffen, ohne auf die sonst unerlässlichen Werbekanäle zurückzugreifen, und ist schon jetzt als Künstler auf der Bühne oder im Studio und auch als Komponist sehr gefragt, nachdem er bereits die Musik für zwei Filme und einige Theatervorstellungen geschrieben hat. 

Die Arbeit dieses Renaissance-Menschen mit der sanften Stimme ist das Ergebnis eines Lebens, das schon seit seinen frühesten Erinnerungen in Musik getaucht war. „Ich bin mit der Kunst aufgewachsen“, erzählt er. „Meine Eltern haben mich ständig in Museen und Konzerte mitgenommen. Mit vier zerrten sie mich bereits ins Theater. Sie haben mich eigentlich nie zu etwas gezwungen, sondern mir einfach Inspiration und Gelegenheiten geboten. Jetzt verstehe ich das.

„Als ich drei war, beschlossen sie, dass es für mich an der Zeit war, Musikstunden zu nehmen. Obwohl ich noch so jung war, fanden sie tatsächlich eine Musikklasse mit 20 Keyboards und Schülern, die auf dem Schoss ihrer Mütter saßen. Schon in diesem jungen Alter nahm ich Sachen auf, die ich zwar nicht verstand, die aber meine Persönlichkeit formten.“

Theodore gibt zu, kein fleißiger Schüler gewesen zu sein. „Als ich 16-17 war, bemühte sich mein Klavierlehrer redlichst, mir etwas beizubringen, aber ich lernte nie“, sagt er lächelnd. Immerhin brachte er es dazu, fünf Stunden pro Tag Klavier zu spielen; seinen Individualismus hatte er jedoch schon Jahre vorher kund getan. 

„Als ich sieben Jahre alt war, sagte ich zu meiner Mutter, ich wolle Bouzouki lernen, Sie wissen schon, das traditionelle griechische Instrument... Für ein Kind in diesem Alter ist das ein seltsamer Wunsch. Aber sie antwortete ‚OK, wenn du möchtest, erinnere mich nächstes Jahr daran, dann geht das‘. Da wartete ich ein Jahr und sagte: ‚Ich möchte das machen‘. Sie kauften mir eine Bouzouki und fanden einen Lehrer für mich und ich lernte acht Jahre lang traditionelle Musik und Volksmusik.

Gleichzeitig spielte ich auch Klavier. Dann wollte ich Saxophon lernen; ich spiele zwar viele Instrumente, bin aber kein Spezialist. Ich habe für jedes Instrument so ungefähr fünf Lektionen genommen. Dann wurde es mir langweilig. Ich erkannte, dass ich einfach die Musik als Ganzes liebte; deshalb schreibe ich auch für alle Instrumente.“ In It Is But It's Not spielt Theodore Klavier, Gitarre, Synthesizer und Glockenspiel, während ihn seine Mitmusiker auf Rock-Instrumenten zusammen mit einem eleganten Streicherensemble begleiten. 

Was seine zweite Karriereoption angeht, weiß Theodore jetzt, dass sie von Anfang zum Scheitern verurteilt war. „Als ich 16 war, wollte ich Astrophysik studieren und interessierte mich dabei sehr für die philosophischen Aspekte dieser Wissenschaft“, sagt er. „Aber wenn ich jetzt zurückdenke, wird mir bewusst, dass ich schon immer wusste, dass ich Musik machen wollte. Auch wenn meine Lippen anderes sagten, wusste ich es in meinem Herzen besser, denn dort verbrachte ich meine ganze Zeit.“

2010 traf er noch als Teenager in London ein - zum Leben, Studieren und Entdecken. „Ich ging nach England, um Musik- und Filmmusik-Komposition zu studieren“, sagt er, „aber ich denke, das war nur ein Vorwand dafür, meine eigene Musik und Kunst zu schaffen und zu tun, was ich wollte. Ich wusste zwar, wie man einen Song schreibt, aber mit Produzenten und Ingenieuren und mit Band-Tonaufnahmen kannte ich mich nicht aus.“

Aber das lernte er schnell. 2012 veröffentlichte Theodore selbst das digitale Album 7, produziert von Clive Martin und dem griechischen Künstler Vassilikos. Er gründete eine Band und begann, live zu spielen, zuerst in London, dann in Frankreich, Polen und schließlich seinem Heimatland Griechenland; vor allem die Show in der Athener Konzerthalle ist unvergesslich geblieben. 

Auf der Suche nach neuen Herausforderungen schrieb er die Musik für einige Theaterstücke, unter anderem für das Schauspiel Fenster von Matina Megla und Werke von Pemi Zouni und K. P. Kavafis. Er hat die Musik für Vladan Nikolic's Film Bourek geschrieben und den Auftrag erhalten, die klassische Stummfilm-Komödie Der Kameramann von Buster Keaton aus dem Jahr 1928 neu zu vertonen. 

Er schloss die Arbeit an diesem Auftrag in nur zehn Tagen ab und seine Band spielte die Musik im Rahmen des Internationalen Filmfestivals der Stadt live zur Filmvorstellung vor der unvergesslichen Szenerie des Zeustempels in Athen. „Ich begann, mir Sorgen zu machen, da außer den großen Orchestern dort bisher nur [der griechische Superstar-Instrumentalist] Vangelis aufgetreten war. Aber ich hatte den Tempel zu meiner Rechten und den Parthenon zu meiner Linken und das Konzert war ausverkauft. Es war einer der besten Momente meines Lebens.“

Weitere Film- und Multimedia-Projekte winken ihm („Ich habe noch nicht viel gemacht, aber ich bin erst 23, da sind zwei Filme wohl OK“, sagt er lächelnd). Jetzt aber ist It Is But It's Not seine Priorität, das Album das er nach über zwei Jahren Arbeit in London dann im legendären Studio 2 der Abbey Road Studios live gespielt hat. „Dort haben schon Pink Floyd und die Beatles gearbeitet“, sagt er und kann es immer noch nicht richtig glauben. „Die größten Werke der modernen Musikgeschichte wurden dort aufgenommen. Dieser Raum spielt seine eigene Musik.“

Für das Album und den Künstler zeichnen sich noch viele Erfolge am Horizont ab. „Zum Schlafen fehlt mir unterdessen die Zeit, aber ich kann nicht aufhören“, sagt Theodore mit ansteckender Leidenschaft. „Mein Bedürfnis ist es, zu schaffen und zu teilen. Wenn ich das gut mache, dann geht alles von selbst“.

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