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Olga Scheps
photo by Thomas Rabsch - Sony Classical
title: Tchaikovsky
release: 2oth October 2017
label: Sony Classical
cat: 88985470102
photo by Thomas Rabsch
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Olga Scheps spielt romantische Werke von Tschaikowsky - sein berühmtes b-Moll-Klavierkonzert mit dem WDR Sinfonieorchester unter Carlos Domínguez-Nieto und die „Nussknacker“-Suite.

Mit markanten Hörnerfanfaren, wuchtigen Klavierakkorden und einer herrlich lyrischen Melodie in den Streichern beginnt eines der berühmtesten und meistgespielten Klavierkonzerte überhaupt. Es ist das Konzert Nr. 1 b-Moll für Klavier und Orchester op. 23, das Peter Tschaikowsky 1874 komponiert hat. Dieses Bravourstück, welches Olga Scheps mit dem WDR Sinfonieorchester und Carlos Domínguez-Nieto aufgenommen hat, steht nun im Zentrum des Tschaikowsky-Albums der in Russland geborenen und in Köln aufgewachsenen Pianistin. Auf der Aufnahme, welche als Koproduktion mit dem WDR entstanden ist, spielt Scheps zudem die bekannte „Nussknacker-Suite“ in einem Arrangement für Solo-Piano sowie Ausschnitte aus Tschaikowskys Zyklus „Die Jahreszeiten“. Nach ihrer letztjährigen CD, die sie dem Franzosen Erik Satie gewidmet und mit der sie den 1. Platz in den offiziellen Klassik-Charts belegt hatte, kehrt Scheps damit zur romantischen Klavierliteratur zurück.

Peter Tschaikowsky hatte das 1. Klavierkonzert b-Moll ursprünglich für den Pianisten, Dirigenten und Leiter des Moskauer Konservatoriums Nikolai Rubinstein geschrieben. Doch als der Komponist ihm das Werk vorspielte, reagierte Rubinstein geradezu abweisend. Aber glücklicherweise fand Tschaikowsky schnell in Hans von Bülow jenen Uraufführungspianisten, der das Konzert sofort richtig einschätzte: „Es ist hinreißend in jeder Hinsicht!“

Die Klavierbearbeitung von Tschaikowskys „Nussknacker-Suite“ stammt vom russischen Dirigenten und Pianisten Mikhail Pletnev. Mit dem „Oktober“ und dem „November“ erklingen schließlich zwei Stücke aus dem „Jahreszeiten“-Zyklus. Die Umstände seiner Entstehung und Veröffentlichung sind durchaus ungewöhnlich. Denn Tschaikowsky schrieb diesen aus zwölf Charakterstücken bestehenden Zyklus für die Leser der St. Petersburger Musik- und Theater-Zeitschrift „Nuvellist“ und damit für anonyme Klavieramateure. Und im Dezember 1876 gab der Verleger schließlich alle bis dahin monatlich erschienenen Piècen als Zyklus unter dem Titel „Jahreszeiten“ heraus.

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