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Matt Andersen
photo by True North Records
title: Halfway Home by Morning
release: 22. März 2019
label: True North Records
cat: tba
photo by Scott Doubt
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"Halfway Home by Morning" 

Ein niemals versiegender Quell ungezügelter Freude, das ist „Halfway Home by Morning“. Das zehnte Album des gefeierten Songwriters Matt Andersen wurde live in Nashville, Tennessee aufgenommen und ist eine musikalische Wanderung mit steter Bodenhaftung – alle essentiellen Elemente sind hier vereint und mit so viel elektrisierender Energie geladen, dass die Rock'n'Roll-Gemeinde ins Schwitzen und Taumeln gerät! 13 Tracks bringen Glück: Auf jedem erforscht Matt die Facetten seines Sounds – schweißgetränkten Soul, aufwieglerischen Rhythm and Blues, herzzerreißenden Folk und geerdete Americana – und verbindet sie mit fühlbar viel Herz. Die Band gießt derweil alles, was sie zu geben hat, über den klebrig-alten Hartholzboden des Southern Ground Studios aus – an eben jenem Ort, wo zuvor schon Legenden wie Neil Young, Emmylou Harris oder Jerry Lee Lewis den Lautstärkeregler aufgerissen haben, bis es nach oben nichts mehr zu reißen gab.

Die alles durchdringende Energie der Musikstadt Nashville hat der Platte ihren Stempel aufgedrückt; das Studio selbst wurde für Matt und die Band zu einem zweiten Zuhause. Er und der Bassist Mike Farrington lehnten sich regelmäßig mit einem Drink in der Hand zurück und hörten zu, wie die Bläser in Erinnerung an all jene Musiker schwelgten, mit denen sie jemals auf der Bühne waren. Die Küche bekam ihre typische und tragende Rolle als Kommandozentrale: der Ort, an dem das gemeinsame Essen die gesamte Crew zusammenbrachte, um die nächsten Schritte zu planen. Manchmal sind es Spannungen, die eine Platte prägen. „Halfway Home by Morning“ aber lädt uns zu einer Seelenverjüngung ein: Beim Blick nach außen, auf den beängstigenden Zustand der Welt, bietet sich eine helfende Hand; auf der Suche nach unserem Innersten erhellt sich, was wirklich von Bedeutung ist. Damit eine Produktion mit so viel Wärme und Verve gelingt, muss man seine Mitstreiter nah um sich scharen und bei Laune halten. „Es gibt wirklich nichts Besseres, als im Studio eine Aufnahme nochmals anzuhören und zu sehen, wie sich bei allen Musikern das gleiche Lächeln auf dem Gesicht ausbreitet“, sagt Matt. „Diesen Vibe, wenn Musiker zusammenspielen und auf die Entscheidungen reagieren, die andere in genau diesem Moment treffen, den kannst du nicht faken.“

Unechte, gefakte Emotionen konnten Matts Musik natürlich niemals gefährlich werden. Geboren in New Brunswick, Kanada, hat er auf jeder Bühne, vom Club bis ins Theater, immer wieder bewiesen, dass er authentisch, dass er das Original ist. Und „Halfway Home by Morning“ ist genauso ehrlich und kompromisslos wie alles, was er bis jetzt getan hat. Dennoch sticht es heraus, und zwar durch das schiere, prahlerische Selbstbewusstsein, injiziert von der Spielfreude jedes einzelnen, der nur irgendwie Lärm auf diesem Album gemacht hat. „What Would Your Mama Say?“ eröffnet den Reigen mit einem schlüpfrigen Groove und präsentiert die samt-geschmeidigen Backing Vocals der McCrary Sisters. Auch Amy Helm lädt sich zu dieser Party ein und lässt sie mit „Something to Lose“ langsam in Flammen aufgehen – ein aufrichtig zärtliches Duett über die lange, liebevolle und narbenreiche Geschichte einer Beziehung. „Gasoline“ brennt, passend zum Titel, ein Feuerwerk an Bläsern über einen treibenden Tambourin-Shuffle ab, während Matt alle guten Menschen dieser Welt mahnt: „Let’s start living and forgiving like we’re running out of time.“ Die klangliche Sprungkraft von „Long Rider“ steht im krassen Gegensatz zur textlichen Wehklage des Straßenköters, pumpt der Titel doch genügend geschundenen Soul in den Tank, um es noch bis nach Hause zu schaffen. „Been My Last“ ist eine liedgewordene Andacht für die Ewigkeit, mit einer Pedalsteel-Guitar, deren Weinen das Herz zum Bersten bringt. Und alles endet auf einem recht kargen, aber überwältigend schmerzhaftem Ton: „Quarter on the Ground (A Song For Uncle Joe)“ erinnert an ein Gespräch zwischen Matts Mutter und einem Onkel, in dem dieser sich wünscht, Joes Stimme noch ein letztes Mal am Telefon zu hören.

Wenn ein derart starker Performer im Studio alle Freiheiten bekommt, ist es kein Wunder, dass die fertige Platte einen dazu bringt, unkontrolliert zu Tanzen, hemmungslos zu Heulen und alle dunklen Ecken der Seele mit einem Blitz aus Lichterklang zu erhellen. Matt Andersons Wunderwaffe ist, nach fast zwei Jahrzehnten auf der Bühne, immer noch seine unverkennbare Stimme, raumerschütternd und herzerzitternd: Mit ihr kann er niemals fehlgehen. „Halfway Home by Morning“ ist der Sound eines Künstlers, der das tut, wozu er geboren wurde: seine Seele mittels der Musik zu entblößen, die unaufhörlich und unaufhaltsam durch ihn fließt. Und dies mit größerem Jubel als je zuvor.

MUSICIAN CREDITS

Matt Andersen - acoustic and electric guitars, vocals
Steve Dawson - acoustic and electric guitars, pump organ, pedal steel, mandotar
Mike Farrington - bass
Jay Bellerose - drums & percussionChris Gestrin - hammond organ, wurlitzer, piano, mellotron
Amy Helm - vocals on Something to Lose
Ann, Regina & Alfreda McCrary (The McCrary Sisters) - vocals
Jim Hoke - saxophonesCharles Rose - trombone
Steve Hermann - trumpet
Horns arranged by Jim Hoke with Charles Rose and Steve Hermann

Producer: Steve Dawson

Recording studio and engineers: Recorded by Sheldon Zaharko with assistance from Preston White at Southern Ground Nashville (Nashville, TN)

Additional recording by Steve Dawson at The Henhouse Studio (Nashville, TN)

Mixing Studios and engineers: Mixed by Sheldon Zaharko at Zed Productions (Vancouver, BC) & Steve Dawson at The Henhouse Studio (Nashville, TN)

Mastering Studio and engineer: Mastered by Kim Rosen at Knack Mastering (Ringwood, NJ)

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