Am 26. September 2024 platzte in der Welt des französischen Pop eine Bombe als Sängerin Flore Benguigui auf Instagram ihren überraschenden Ausstieg aus der erfolgreichen Elektropop-Band L’Impératrice bekanntgab. Die für Fans traurige Nachricht verband sie mit der erfreulichen, dass sie sich nun auf eine Solokarriere und ihre Jazz-Wurzeln konzentrieren wolle. Nach zwei 2025 erschienenen Singles löst sie jetzt ihr Versprechen mit dem ersten Solo-Album „i-330“ ein, welches am 13. März 2026 von Decca Records/Universal Music veröffentlicht wird.
Album
„i-330“
Release: 13. März 2026
Label: Decca Records France/Universal Music
Format: CD, digital und Vinyl
Fotos
Tracklisting
01. i-330 Machine à remuer le temps(Flore Benguigui) 0:52
02. More Understanding Than A Man(Margo Guryan) 3:53
03. What A Little Moonlight Can Do(Harry M. Woods) 2:25
04. Everything Happens To Me(Matt Dennis/Tom Adair) 5:06
05. Didn’t I Tell You So?(Alex Kramer/Joan Whitney) 4:26
06. Dis, quand reviendras-tu?(Barbara) 6:16
07. The Blue Room(Richard Rodgers/Lorenz Hart) 1:45
08. Goody Goody(Matty Malneck/ Johnny Mercer) 3:26
09. Riffin’ At The Bar-B-Q (Nat King Cole) 3:02
10. Chanson de Simon(Michel Legrand/Jacques Demy) 4:15
11. Till Then(Eddie Seiler/Sol Marcus/Guy Wood) 5:46
12. Louisiana Fairy Tale(Haven Gillespie, Mitchell Parish, J. Fred Coots) 4:52
„i-330“- Die Multiinstrumentalistin benennt ihr Album nach einer Rebellin aus einem russischen SciFi-Roman von 1920
Der scheinbar skurrile Albumtitel „i-330“ basiert auf dem 1920 verfassten dystopischen Science-Fiction-Roman „Wir“ des Russen Jewgeni Samjatin. Das Werk gilt als Vorbild für George Orwells „1984“, die Figur i-330 ist darin eine mysteriöse, rebellische Frau, Teil einer Untergrundbewegung, die den Weg in eine freie Welt sucht.
Neben ihrer Musik engagiert sich Flore Benguigui seit Jahren als feministische Aktivistin und thematisiert Sexismus in der Musikindustrie, unter anderem in ihrem Podcast „Cherchez la femme“. Deshalb versteht sie ihr Album als Bekenntnis zur künstlerischen Freiheit, zu guten Teilen kreiert von Frauen und frei von überholten Normen: „Ich habe mich schon immer für die Stellung der Frau in der Musik und insbesondere für die von Frauen im Jazz interessiert. Es hat eine Weile gedauert, bis ich erkannt habe, dass ich in einem männlich geprägten Umfeld gefangen war. Das war mir im ständigen Rhythmus von Tourneen, Komponieren und Auftritten lange nicht bewusst.“
