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Götz Alsmann
photo by Blue Note/Universal
title: In Rom
release: 15. September 2017
label: Blue Note/Universal Music Group
cat: tba
photo by Fabio Lovino Blue Note Germany
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 „In Rom“

Albumveröffentlichung: 15. September 2017 (Blue Note/Universal Music)
Live-Premiere am 21. Oktober 2017 & 34 weitere Konzerte bis Ende 2017

Es waren jene strahlenden Augen, die dem Kinopublikum im Grunde bereits alles über ihre Gefühle während des Ausbruchs vom höfischen Protokoll verrieten. Und als die von Audrey Hepburn dargestellte Prinzessin im 1953er-Spielfilm "Roman Holiday" (dt: "Ein Herz und eine Krone") dann am Ende gefragt wird, welche Stadt ihr bei ihrer Europareise am besten gefallen habe, antwortet sie hingebungsvoll: "Rom!" Eine Liebeserklärung mit weitreichender Wirkung.

Sicherlich besaß die Ewige Stadt am Tiber und das ganze Land drum herum bereits länger Legenden-Status - durch mehr als zweitausend Jahre Geschichte, durch das religiöse Zentrum des Vatikans, durch römische Architektur und italienische Kultur. Aber jetzt kam eben "la dolce vita" hinzu, jenes Lebensgefühl, dass das Land südlich der Alpen zum Sehnsuchtsort werden ließ, insbesondere für die Deutschen, die noch immer dabei waren, die Trümmer des Krieges zu beseitigen, manuell wie auch mental.

Endlich trat wieder der Spaß am Leben zutage, an der Sonne, dem blauen Himmel und den Mittelmeer-Stränden, an Gelato und Pasta und Pizza, an Espresso und Cappuccino, am Vespafahren, an Florenz, Venedig oder Capri und eben Rom, an jenen typischen italienischen Filmen wie etwa "Don Camillo und Peppone". Vor allem aber ist es die leichte Musik, sind es diese eingängigen und entspannten Lieder, die Canzoni, die Gassenhauer und Ohrwürmer der 1950er und 1960er Jahre, die in unseren Gefilden massiv Widerhall fanden. Eine Musikwelt, die auch bei Götz Alsmann immer auf größte Gegenliebe gestoßen ist.

So sind Rom und Italien letztlich auch die logische Konsequenz für das dritte und abschließende Musikprojekt seiner Städte-Trilogie, die 2011 mit dem "Echo Jazz" dekorierten Album "In Paris" begann und vor drei Jahren mit dem "Am Broadway" betitelten Abstecher in die Neue Welt fortgesetzt wurde.

Götz Alsmann: "Die Idee dieser Trilogie ist ja, in Städte zu reisen, die der Unterhaltungsmusik viel geschenkt haben. Paris war eine logische Wahl, der Broadway in New York natürlich auch, und ich denke, da darf Rom sicherlich nicht fehlen. Ich hab' mich auf jeden Fall voll darauf eingelassen, hab' fast ein halbes Jahr nichts anderes gehört als italienische Lieder."

Die konzeptionelle Herangehensweise blieb dabei die gleiche. Götz Alsmann und seine Band, allesamt wie immer bestens vorbereitet, quartierten sich vor Ort für volle zehn Tage in einem adäquaten Studio ein, um mit heimischen Tontechnikern eine spezifische Sound-Atmosphäre zu kreieren. Götz Alsmann: "Das ist ja auch ein entscheidender Teil dieses Trilogie-Projektes, dass wir in den jeweiligen Ländern auch in wirklich musikhistorisch bedeutsame Studios gehen."

Als Studio wurde das renommierte, vom berühmten Filmmusikkomponisten Ennio Morricone mitgegründete "Forum Music Village", im Souterrain einer alten Kirche mitten im Herzen der Metropole gelegen, ausgewählt. Götz Alsmann: "Auf der Ruhmeswand in diesem Studio, da sind fantastische Namen zu lesen, z.B. Ennio Morricone, Riz Ortolani, zwei Giganten der italienischen Musik, aber auch Quincy Jones, die Red Hot Chili Peppers ... und natürlich Rita Pavone! Und es gibt da ein fantastisches Technikteam, das wirklich mit Riesenohren da sitzt und alles ganz genau beobachtet und begleitet."

Zum dritten Mal unter der Regie des französischen Produzenten Régis Ceccarelli und mit seinen altbewährten Musikern Altfrid M. Sicking (Vibraphone, Xylophon, Trompete, Klarinette), Rudi Marhold (Schlagzeug), Markus Paßlick (Perkussion) sowie dem neuen Bassisten Ingo Senst erweckt Götz Alsmann die italienische Schlagergeschichte zu neuem Leben, mit ureigener Sound-Note und eben in deutscher Sprache. Teilweise übersetzte oder überarbeitete er die alten deutschen Texte neu.

Götz Alsmann: "Es geht dann auch darum zu ergründen, was ich aus dem Lied machen kann. Welchen Rhythmus kann ich draufsetzen, gerne etwas gegen den Strich der normalen Hörgewohnheiten."

Der Sänger und Musiker hat es sich ja in den letzten Jahren mehr und mehr zur Aufgabe gemacht, ein fast in Vergessenheit geratenes Genre zu revitalisieren: den deutschen Jazz-Schlager. Und dem zollt er auch hier mit bestem italienischen Esprit Tribut. Zu hören sind u.a.  "Arrivederci Roma" und "Quando, quando, quando" oder "Nel blu dipinto di blu (Volare)" und „Ciao ciao bambina“, Titel, die schon bei der bloßen Nennung Melodien auf die Zunge legen. Auch „Azzuro“, „Comeprima“, der "Mambo Italiano" und "Marina" (in einer Instrumentalversion) verzaubern.

"In Rom", Götz Alsmanns insgesamt fünftes Album für das legendäre Blue Note-Label seit 2007, wird am 15. September 2017 physisch und digital veröffentlicht.  Als physische Formate werden neben einer Einzel-CD sowie einer Doppel-LP auf 180 Gramm-Vinyl auch eine CD/DVD-Ausgabe aufgelegt. Die DVD enthält vier Making Of „In Rom“-Episoden und eine aktuelle Fotogalerie mit Aufnahmen des römischen Starfotografen Fabio Lovino.

„Götz Alsmann in Rom“ heißt auch das neue Bühnenprogramm von Götz Alsmann und seiner Band. Die ersten Vorpremieren sind bereits sehr erfolgreich gelaufen. Die offizielle Premiere findet am 21.9.17 im Dortmunder Konzerthaus statt. Bis Ende 2017 stehen 34 weitere Konzerte auf dem Tourneeplan. Und auch 2018 wird das Programm auf deutschen Bühnen präsentiert. Alle Tourtermine auf http://www.goetz-alsmann.de/

Götz Alsmann, Jahrgang 1957, lebt im westfälischen Münster. Seit 1982 veröffentlicht er Schallplatten, seit gut 20 Jahren konzentriert er sich vornehmlich auf Musik mit deutscher Sprache. Er ist Doktor der Musikwissenschaft, als Honorarprofessor Dozent an der Musikhochschule Münster und moderiert jede Woche zwei Musiksendungen auf WDR 3 und WDR 4. Für die 2016 nach 20 Jahren und fast 700 Folgen beendete TV-Sendung "Zimmer frei" (WDR) erhielt er 2000 den Grimme-Preis und 2016 den Deutschen Comedypreis (Sonderpreis). Alle seine Blue Note-Alben erreichten Goldstatus.

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